Kooperation und Gemeindevereinigung

Nach erfolgreicher Kooperation hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Kirchhörde am 1.7.2007 mit der Evangelischen Kirchengemeinde Brünninghausen und der Evangelischen Kirchengemeinde Löttringhausen zu einer Kirchengemeinde vereinigt.

Presseschau zur Gemeindeversammlung am 15.2.2006

Thema: Von der Kooperation zur Vereinigung.

 „Wie soll denn die Gemeinde heißen?“ war die häufigste Frage der letzten Zeit. Schnell war klar, dass bei gleichberechtigten Partnern nicht der Name einer Region einfach auf die anderen übertragen werden kann. Etwas Neues sollte entstehen. Infrage kamen Namen von biblischen Personen oder theologische Begriffe. Der Findungsausschuss hat zahlreiche Vorschläge erwogen und manche verworfen, weil sie schon vergeben waren oder zu sehr an andere Gemeinden erinnerten. Durchsetzen konnte sich schließlich der aus der Apostelgeschichte bekannte Philippus. Er wurde als einer der sieben Diakone gewählt (Apg 6,5) und bezeugte seinen Glauben dann dem äthiopischen Finanzminister, den er auch ganz unbürokratisch taufte. (Apg 8,26-40) Mit seiner Frage „Verstehst du auch, was du da liest?“ empfahl Philippus sich dieser hochgestellten Persönlichkeit als Deuter der heiligen Schrift, für die sich der Kämmerer aus Äthiopien interessierte. Der Armenpfleger Philippus ließ sich weder durch den Reichtum dieses vornehmen Individuums abschrecken noch durch die Tatsache, dass dieser Mensch, der aufgrund seines Dienstes für die äthiopische Königin Eunuch war, von vielen gemieden wurde. Philippus taufte den Äthiopier und der zog seine Straße fröhlich weiter. Philippus steht für soziales Engagement, missionarische Begeisterung und die Fröhlichkeit des Glaubens, drei Eigenschaften, für drei Gemeinden, die zu einer werden wollen.   Ni.

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