Die Evangelische Patrokluskirche.

Die Evangelische Patrokluskirche wird von den Kirchhördern auch liebevoll "Klein-Reinoldi" genannt. Als in den Jahren 1789 bis 1807 der Nachfolgebau für die baufällige Kirche errichtet wurde, orientierte man sich mit der Gestaltung des Turmhelms an dem Vorbild der Reinoldikirche in Dortmund, deren Filiale die Kirche in Kirchhörde lange war. Die Sakristei wurde bei der großen Renovierung 1935 angebaut und übernahm damals auch die Funktion eines Gemeindehauses.

In den Jahren von 964 bis etwa 1189 befand sich in Kirchhörde eine Kapelle. die dem Heiligen Patroklus geweiht war. Ob diese Kapelle errichtet wurde, um im Jahre 964 den Reliquien des Heiligen Patroklus bei der Überführung von Troyes (etwa 100 km südlich von Reims) nach Soest eine würdige Unterkunft zu gewähren, ist nicht bekannt.

Die Innenansicht der Kirche zeigt heute das Ergebnis mehrer umfangreicher Renovierungen. Ältestes Stück ist der Taufstein von 1540, der sich am Ende des 19. Jahrhunderts noch auf dem Kirchhof befand. Die Kanzel aus dem Jahr 1807 wurde bei der Renovierung von 1955 von ihrer Position über dem Altar an die Seite versetzt und verlor dabei ihren Schalldeckel. Die Bänke stammen aus der Zeit der Renovierung von 1935. Das jetzige schlichte Erscheinungsbild erhielt die Kirche bei der letzten großen Renovierung im Jahre 1969. Spätere Arbeiten im Innenraum der Kirche haben nicht mehr zu solch tief greifenden Veränderungen geführt .

Das gottesdienstliche Leben in Kirchhörde ist vielfältig. Neben traditionellen Gottesdiensten, werden regelmäßig Familiengottesdienste gehalten. Bei besonderen Aktionen, wie der Kinderbibelwoche, kommt auch gelegentlich etwas Farbe in die Kirche.

Regelmäßige Konzerte öffnen den Kirchenraum auch über gottesdienstliche Veranstaltungen hinaus.

Die um die Jahrtausendwende umgestaltete Sakristei kann auch heute wieder für kleinere Gemeindeveranstaltungen oder Gottesdienstnachgespräche genutzt werden.

Die Geschichte des Kirchspiels Kirchhörde,

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Erhältlich in der Kirche oder im Gemeindebüro.

(Einzeln € 7,- jetzt € 2,-)

Oder per e-mail bei Pfarrer Nitzke

 

 


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